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Personal Branding Guide: In 4 Schritten zur eigenen Marke

katarina fischer personal branding

Personal Branding scheint immer wichtiger zu sein, nicht zuletzt wegen der schier grenzenlosen Konkurrenz die uns tagtäglich im Netz um die Ohren fliegt. Schnell beschäftigt man sich mit der Frage, ob es überhaupt noch möglich ist, sich von dieser Masse abzusetzen.

Die Frage lässt sich klar mit Ja beantworten. Erfolgreiche Unternehmer und Blogger machen es vor und setzen mehr denn je darauf ihre individuelle Persönlichkeit zu vermarkten.

Die Form des Selbst-Marketings ist allerdings gar nicht so neu. Denke an Designer und Schauspieler, an Chanel oder Marilyn Monroe. Sie haben ihr Leben lang ein ganz bestimmtes Bild von sich geprägt.

Die erfolgreichsten Menschen der Welt beherrschen die Kunst des Personal Brandings. Sie erschaffen ihre eigene öffentliche Persönlichkeit, die sie einzigartig macht und sie von der Masse abhebt.

So seltsam es auch klingen mag, sich selbst als Marke zu sehen, in Wirklichkeit haben wir sie alle: Es ist das Bild, dass unsere Mitmenschen von uns beschreiben würden.
Was sagen Kollegen, Mitarbeiter oder Follower über dich? Was wird von deinen Inhalten erwartet? Wie beschreibst du dich selbst und wie willst du wahrgenommen werden?

Die Antworten auf diese Fragen werden sich auf die Gestalt deiner Marke auswirken.
Letztendlich liegt es in deiner Hand, die Wahrnehmung der Menschen dahingehend zu formen.

Für wen ist es sinnvoll?

Neben den Personen des öffentlichen Lebens, den Stars und Sternchen, spielt die Personal Brand auch für Freelancer und Blogger eine große Rolle.
Eine starke Personal Brand verschafft mehr Vertrauen in dein Können und verstärkt die Anziehungskraft auf neue Kunden.

Sonderfall Unternehmer: Die Marke hinter der Marke

Die Marke deines Unternehmens und deine Marke als Unternehmerin sind zwei verschiedene paar Schuhe. Erste beschreibt das Branding deines Angebots: Wie sehen Produkte, Webseite und Co. aus und was erwarten Kunden von deinem Unternehmen.

Die Personal Brand eines Unternehmers hingegen beschreibt, wie der Name schon sagt, deine persönliche Marke. Diese gewinnt durch Social Media und Influencer-Marketing immer mehr an Bedeutung.

Wir interessieren uns nicht mehr nur für das Produkt und dessen Werbung. Wir interessieren uns für Inhaltsstoffe, Erfahrungswerte und die Stories dahinter. Die Story dahinter bist du und deine Person wird die komplette Entwicklung und Firmenphilosophie prägen.

Emily Weiss macht es vor. Nach dem Start ihres Beauty-Blogs Into The Gloss wurde sie stolze Gründerin des mittlerweile 34 Millionen Dollar schweren Schönheitsimperiums Glossier. Durch die persönliche Marke, die sie über ihren Blog aufgebaut hat, gewann sie das Vertrauen mehrerer hunderttausend Follower. Die eigenen Kreationen der Influencerin waren von Anfang an ein riesen Erfolg, weil man die Person hinter der Marke kennt und ihre Geschichte glaubenswürdig ist.

katarina fischer personal brandAls EditionNoire Gründerin und Autorin spielt Branding für mich natürlich auch eine Rolle.
Meine Motivation ist es, andere zu motivieren und inspirieren. Ich teile Einblicke, Tipps und Erfahrungen aus meinem Leben als Ecommerce-Unternehmerin, sowie meine große Leidenschaft für Interior und Design.

 
Deine Personal Brand definiert wie Kunden, Mitarbeiter und Investoren über dein Geschäft denken.
Gib deinem Unternehmen ein Gesicht, in dem du deine Geschichte erzählst.

Erfahre nun, wie du dir eine erfolgreiche Personal Brand aufbaust:

1. Definiere das Bild deiner Marke

Man wird sich nur an deine Marke erinnern, wenn du ihre Einzigartigkeit klar definierst und konsistent nach außen trägst.
Der erste und wichtigste Schritt zur Personal Brand ist daher die genaue Identifizierung deines Markenbildes.

Beantworte dir folgende Fragen:

– Was inspiriert und motiviert dich am meisten?
– Was sind deine Stärken?
– Was sollen andere an deiner Marke schätzen?
– Wie willst du wahrgenommen werden?
– Was macht deine Marke einzigartig?

Deine Liste sollte so detailliert wie möglich sein. Zeichne damit ein Abbild deiner Marke, verwende Beispiele, Texte, Zitate, Bilder und speichere sie dort, wo du jederzeit darauf zugreifen kannst.

2. Erstelle eine professionelle Website

Der nächste Schritt ist die eigene Webseite aufzubauen. Ob dies eine Portfolio-Site oder ein eigener Blog ist hängt natürlich von der Form der Personal Brand ab und welche Ziele verfolgt werden.

Blogger sollten diesen Step nicht gleich überspringen, sondern überdenken, inwieweit die bestehende Seite verbessert werden kann.

Benutzt du eine eigene Domain?
Hast du einen eigenen, einzigartigen, einprägsamen und zur Marke passenden Namen?
Besteht Optimierungsbedarf an der Optik deines Blogs?
Ist die Ansicht für mobile Nutzer optimal?

All diese Fragen spielen eine Rolle, um das Erscheinungsbild auf deine Marke abzustimmen.
Eine Website oder ein Blog hilft dir auf einfachste Weise, dich als Experte in deinem Bereich zu positionieren, dazu muss sie allerdings klar strukturiert und optisch ansprechend sein.

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3. Verwende professionell aussehende Grafiken und Fotos

Sobald die Stimme deiner Marke identifiziert ist, muss das gesamte Erscheinungsbild darauf abgestimmt sein.
Das Layout und die Grafiken, die du auf auf deiner Webseite oder in sozialen Medien verwendest, sollten ein konsistentes Bild wiedergeben. Du möchtest die Aufmerksamkeit auf dich lenken, indem du außergewöhnliche und einzigartige Inhalte teilst.

Der stilsichere Einsatz relevanter Grafiken und Fotos trägt dazu bei, deine Glaubwürdigkeit zu steigern und deine Markenidentität zu prägen.

4. Lass ein professionelles Logo erstellen

Wenn du es mit deiner Marke ernst meinst, solltest du in ein professionelles Logo investieren.
Ein Logo gibt deiner Marke Wiedererkennungswert und hebt dich von der Konkurrenz ab. Ein gutes Logo ist durch ein zeitloses Design gekennzeichnet, welches auf symbolische Weise die Identität einer Marke beschreibt.

Denke an dein Markenbild und an das, was deine Marke verkörpern will. Ist sie feminin, schüchtern, cool, luxuriös?
Jede Schriftart strahlt einen gewissen Charakter aus. Lerne diese Feinheiten zu unterscheiden, erstelle ein Moodboard mit Logos anderer Marken, die zu deiner Personal Brand passen.

Designer kannst du online engagieren, je genauer deiner Vorgaben, desto überschaubarer das benötigte Budget.

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